Agencies in Westeuropa by Werner Jann, Marian Döhler

By Werner Jann, Marian Döhler

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Volkswirtschaftslehre 1: Grundlagen

Die Grundlagen der Volkswirtschaftslehre werden in vier Bereichen dargestellt. Im ersten Teil geht es um die Einordnung der Volkswirtschaftslehre, um ordnungspolitische, wirtschaftsethische und dogmengeschichtliche Fragen. In einem zweiten Teil wird das mikro? konomische und in einem dritten Teil das makro?

Geist, Recht Und Geld: Die Vg Wort 1958 - 2008

Das anlässlich des 50-jährigen Bestehens der VG WORT herausgegebene Werk beschreibt die Vorgeschichte und Geschichte der bekannten Autoren- und Verlegervereinigung auf der Grundlage einer breiten archivalischen Überlieferung. Sowohl die Gesellschaftsgründung als auch die früheAufbauphase waren durch zahlreiche Spannungen und Konflikte der beteiligten Interessengruppen geprägt, die schließlich überwunden werden konnten.

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2004), drangt sich auch in anderen Feldem auf, etwa der Infrastrukturregulierung (vgl. Bullinger 2003: 1358). Hier ist vor allem die Bundesnetzagentur zu nennen, die sich durch die Zustandigkeitserweiterung fiir den Strom- und Gasmarkt (§54 Abs. 1 Zweites Gesetz zur Neuregelung des Energiewirtschaftsrechts - Entwurf) zu einem „multi utility regulator"^ entwickelt hat, dessen Expertise nicht nur in legislativen und damit politischen Einfluss miinden dlirfte, sondern auch eine groBere Unabhangigkeit von politischen Eingriffen wahrscheinlich macht, da mit wachsender Zielkomplexitat der Druck auf eine transparente Entscheidungsfindung steigt (vgl.

Die Executive Agency sollte iiber ein framework document gesteuert und durch einen Chief Executive geleitet werden. Diese Chief Executives sollten nach einem offenen Wettbewerb ernannt und mit relativ kurzfristi- 52 Martin Lodge gen Vertragen ausgestattet werden, ihre Gehalter wurden individuell festgesetzt. Die im Vergleich zum iibrigen offentlichen Sektor hohere Entlohnung wurde durch die groBere Verantwortung und die Befristung des Vertrages legitimiert. Zudem wurden sie als ein Anreiz gesehen, auch Kandidaten fur diese Aufgaben zu interessieren, die zuvor nicht im offentlichen Sektor beschaftigt waren.

37 Die Monopolkommission beanstandet in ihrem Sondergutachten die dadurch verstarkte Moglichkeit der politischen Einflussnahme auf die RegTP und folgt damit der ordoliberalen Tradition des Misstrauens an der Standfestigkeit gewahlter Politiker gegeniiber einflussreichen Sonderinteressen. Interessant ist vor allem die hier emeut beobachtbare Unscharfe extemer Anforderungen, die eine Agentur-Bildung unterstutzen. Die Unzulassigkeit des ministeriellen Weisungsrechts wird von der Monopolkommission damit begriindet, dass die EURahmenrichtlinie, die der Novellierung des TKG zugrunde liegt, alle Regulierungsaufgaben in einer Behorde ansiedeln will, was unvereinbar damit sei, „dass in der Behordenhierarchie das Ministerium der nationalen Regulierungsbehorde im Einzelfall Weisungen erteilt.

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